HSG – Heute Schon Gelesen?

JUNGWILDE – wJA Teamseite der HSG Badenstedt

  • Top – Themen

    140514 Badenstedt Logo NEU 160x97


    JBLH-Logo 149x60


  • Kategorien

  • NEWS

  • aktuelle Fotos

  • aktuelle Videos

    Videotagebuch

    Siegerehrung

    Imagefilm

    Sauerland-Cup
  • Advertisements

Mieke im Pech

Posted by Pichi - 19. Dezember 2013

Spieler - Mieke.Handballgirl hat schon einiges durchgemacht

Zur Saison 2011/2012 wechselte Mieke Düvel von Barsinghausen zu den Handballgirls, um einen weiteren Schritt in der Entwicklung zu machen und sich einem spielstarken Team anzuschließen. Leider hat sie seit dem Wechsel mit vielen Verletzungen zu kämpfen, die sie nicht nur handballerisch für lange Zeit außer Gefecht setzten, sondern, und das ist fast noch schlimmer, auch ihre Psyche wird immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Wie sie mit diesen Problemen umgeht und welche Rolle die Girls und ihr engstes Umfeld dabei spielen, hat sie mir in einem Gespräch auf der Fahrt nach Oldenburg erzählt. Hier eine Zusammenfassung:

Mieke, ich verfolge deinen Weg immer sehr interessiert, aber selbst ich hätte Probleme deine Verletzungen der letzten zwei Jahre aufzuzählen.

Mieke: Ja, da kommt schon einiges zusammen. Von Knie, über Schulter bis zur Daumenverletzung. Von kurzen Zwangspausen und da rede ich von vier Wochen, bis zu fast einem Jahr, habe ich in den letzten zwei Jahren schon einiges erlebt.

Die Verletzungen sind schon schlimm genug, wer dich aber kennt, weiß du bist ein ungeduldiger Mensch, immer Hummeln im Hintern, immer auf das Feld und Gas geben. So eine Verletzung nagt dann doch auch an deinem „Inneren“, oder?

Mieke: „Nagt am Inneren“, das ist noch sehr milde ausgedrückt. Ich habe oft einfach alles in Frage gestellt, war manchmal ungenießbar und zugegeben mein Umfeld musste mich dann auch „ertragen“ – Mama, du weißt jetzt genau wovon ich spreche!

Aber dafür ist das Umfeld doch da!

Mieke: Dass die Familie und die engsten Freunde zu einem stehen, davon sollte man schon ausgehen, was aber unsere Mannschaft leistet, ist nicht selbstverständlich. Dass wir Spielerinnen „nebenbei“ auch alle Freundinnen sind, ist ja bekannt und dieser Aspekt hat mir immer immens geholfen. Was mich aber besonders gefreut hat war die Reaktion von Heike (Anmerkung: gemeint ist Ex-Trainerin Heike Krüger).

Was meinst Du damit?

Mieke: Sie hat mir immer das Gefühl gegeben, dass ich gebraucht werde. Trotz Verletzung sollte ich immer mit auf die Bank und sie hat mich sogar mit eingebunden – nach Rat gefragt wäre jetzt übertrieben – aber meine Meinung war ihr wichtig. Das hat mir sehr geholfen.

Zum FINAL 4 im Juni warst du dann wieder fit, hast ganz stark gespielt und seitdem geht es eigentlich wieder bergauf, bis hin zu einer erneuten DHB-Einladung.

Mieke: Ja, im Moment läuft es ganz gut, obwohl ich noch nicht zufrieden bin. Mal sehen, wie es weiter geht. Ich hatte schon noch manchmal Schmerzen, aber mit der Zeit lernt man damit umzugehen.

Vielen Dank und alles Gute!

Kurz nach unserem Gespräch hat das Pech Mieke wieder erwischt. Beim Aufwärmen zum Damendrittligaspiel gegen Bad Salzuflen hat sie sich einen Finger gebrochen und fällt ca. sechs Wochen aus. Aber irgendwann muss die Pechsträhne ja mal vorbei sein und dann greift Mieke wieder richtig an. Wer so viel Pech gehabt hat und immer noch am Ball ist, der hat irgendwann auch mal „das Recht“ auf eine Glückssträhne…

Advertisements

Sorry, the comment form is closed at this time.