Turniere
Montag, 09.01.2012 - update 12.01.12
Handballgirls gewinnen Sauerland-Cup 2012
Finale vor mehr als 1200 Zuschauern
Vom 06. – 08.01.2012 haben wir in Menden den Sauerland-Cup gespielt. Dieses Turnier ist eins der (wenn nicht sogar das) bestbesetzten Nachwuchs-Turniere Deutschlands.
Anreise am Freitag 06.01., Eröffnungsprogramm mit anschließendem Jugendbundesliga-Spiel mA HSG Menden – TSV Hannover-Burgdorf. Vor 750 Zuschauern schon ein tolles Event.
In dem gesamten Turnier gab es die Spielzeit von 1 x 27 Minuten. Drei Gruppen mit jeweils fünf Mannschaften bedeutete vier Vorrundenspiele. Platz fünf schied nach der Vorrunde aus, die restlichen 12 Mannschaften wurden je nach Platzierung in vier Dreiergruppen verteilt. Zwei Zwischenrundenspiele wobei nur der Erste das Halbfinale erreichte.
Die Vorrunde – Sporthalle Heilig-Geist-Gymnasium – Samstag:
1. Spiel – HSG Menden-Lendringsen 1 vs. HSG Girls 7:14
Da wir schleppend in das Spiel kamen, 3:3 nach 10 Minuten, hatten wir das Gefühl die Mädels sind noch nicht richtig wach (vielleicht gab es nachts zuviele “Muddawitze”?!). Dieses war aber ein Trugschluss, Menden war einfach stärker, als erwartet. Nach der Niederlage gegen uns gewannen sie jedes weitere Spiel in der Vorrunde. Ab Minute 12 kamen wir immer besser in das Spiel und konnten uns Tor um Tor absetzen. Verdienter 7 Tore Sieg
2. Spiel – GW Schwerin vs. HSG Girls 7:14
Vor dem Turnier hatten wir (ich) Schwerin als stärksten Gegner ausgemacht. Nachdem Schwerin aber sein Auftaktspiel bereits deutlich gegen Heidelsheim verloren hatte, mussten wir (ich) umdenken. Die Girls hatten jetzt Blut gelegt und nach einem blitzschnellem 6:0 Auftakt merkte man ihnen an, dass anschließend Kraft gespart wurde. Schwerin war chancenlos.
3. Spiel – HSG Girls vs. SG Heidelsheim/Helmsheim (Bericht) 16:9
Der schwierigste Vorrundengegner. Unangefochtener Tabellenführer der höchsten Liga in Baden. Im Verlauf des Spiels konnte man merken, dass dieses Team in dieser Saison das Verlieren noch nicht erlebt hatte. Sie waren sehr griffig, was die Girls aber nicht beeindruckte – immer wenn es nötig war, legten wir noch einen Gang zu. Nach dieser Partie waren wir uns einig, dass das Team gut in das Turnier gekommen ist. Wir waren happy!
4. Spiel – HSG Girls vs. SV Fortuna 50 Neubrandenburg 18:12
Bereits vor der Partie standen wir als Gruppenerster fest und wir konnten es der Mannschaft nicht übel nehmen, dass sie nicht mehr mit 100 Prozent am Start war. Konzentriert wurde trotzdem gespielt, man wollte verlustpunktfrei einen Zeichen Richtung Zwischenrunde setzen. Gelungen!
Zwischenrunde – Sporthalle Platte Heide – Sonntag:
1. Spiel – HSG Girls vs. JSG Halle/Magdeburg/Barleben 19:7
Der uns schon länger bekannte Gegner hatte durchwachsene Vorrundenergebnisse und nach einem 10:0 nach 10 Minuten waren die Fronten bereits geklärt. Magdeburg hatte nichts entgegenzusetzen. Eindeutiger Sieg und Hoffnung auf das Halbfinale.
2. Spiel – TV Germania Kaiserau vs. HSG Girls 9:22
Tabellenführer der NRW-Bezirksliga Süd (höchste Liga). Kaiserau hatte knapp gegen Magdeburg verloren und wir hätten schon eine hohe Niederlage bekommen müssen, um noch gestoppt zu werden. Da aber das Trainergespann keine “Rechnerei” zulassen wollte, wurde wieder Gas gegeben. Kaiserau hatte zumindest an diesem Tag keine Chance. Dieser klare Sieg machte alle hungrig auf mehr.
Halbfinale – Sporthalle Platte Heide
HSG Girls vs. HSG Blomberg-Lippe (Turnierbericht) 13:11
Blomberg hatte in einem umkämpften Spiel Heidelsheim mit 15:12 besiegt. Der Bundesliga-Nachwuchs kam uns wesentlich verbessert vor gegenüber einem Spiel in der Saisonvorbereitung, wo wir einen klaren Sieg einfahren konnten. Und wir sollten Recht behalten. Das Spiel war die ganze Zeit auf Augenhöhe, der Nervenstärke unserer Girls – Blomberg ließ sich einfach nicht abschütteln – war dann der letztendlich doch verdiente Sieg zu verdanken. Fiiiiinale – und Umzug in die Kreissporthalle.
Finale – Kreisporthalle Menden
HSG Girls – Frankfurter HC (Turnierbericht) 11:9
Der Frankfurter HC übernachtete mit seiner Mannschaft im selben Hotel wie unser Fanclub und wir überlegten bereits am Samstag, ob wir die Nacht durchfeiern sollten, um den jungen Damen des Bundesliga-Nachwuchs etwas Schlaf zu rauben. Spaß beiseite!
Natürlich war allen unseren Mädels der Name Frankfurter HC, der schon eine Macht im weiblichen Jugendhandball bedeutet, bekannt. Auch wussten wir natürlich, dass uns im Finale der Titelverteidiger erwartete. Angst wäre aber der falsche Begriff, dafür waren wir während des Turniers einfach zu stark, Respekt – trifft es schon eher. Bundesliga-Atmosphäre ist, glaube ich, nicht übertrieben wenn man sich die Vorbereitung, den Einlauf der Mannschaften, die Vorstellung der Spielerinnen, die akustische Begleitung des Finales und die mehr als 1200 Zuschauer betrachtet.
Uns war klar, dass wir uns nicht den Schneid abkaufen lassen durften. Und das Gegenteil war der Fall. Frankfurt hatte wohl lange nicht so einen Brocken als Gegner. Außerdem schienen sie nicht gewohnt zu sein, gegen eine offensiv eingestellte Abwehrformation zu spielen. Die “Halben” wurden aggressiv (aber natürlich fair) angegangen. Unsere “schnellen Beine” machten sich jetzt bezahlt. Wir waren immer am Ball/Gegner. Torhüterin Chantal lief genau zum richtigen Zeitpunkt zur Höchstform auf. Alles was die starke Abwehr nicht verhindern konnte, entschärfte unser Keeper. Vier gehaltene 7 m sprechen da wohl für sich. Apropos Strafwürfe – das ansonsten gute Thüringer Schiedsrichtergespann hatte bei der Verteilung der 7 m ein kleines Mißverhältnis bei ähnlichen Aktionen. Aber selbst davon ließen sich die Girls an diesem Tag nicht beeindrucken und ließen nur vier Feldtore zu. Im Angriff gab es keine überhasteten Abschlüsse und immer wenn wir ein Tor dringend brauchten – kam es. Rückraum, Kreis und beide Außen waren immer präsent und Frankfurt konnte keinen Teil der Abwehr vernachlässigen. Hier hatte heute das Team gewonnen. Der Schlusspfiff verursachte (zumindest bei mir) eine Gänsehaut und der Jubel war unbeschreiblich.
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Mit Saskia wurde auch noch ein Handballgirl zur besten Spielerin des Turniers gewählt – was für die Jury sicher keine leichte Entscheidung war, denn jedes Handballgirl hätte diesen Titel genauso verdient – ALLE haben einen super Job gemacht!!!
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Dieses Turnier ist nicht nur ein super besetztes sondern auch ein hervorragend organisiertes Event. Von der Einschleusung über Eröffnung, Durchführung der Spiele in 10 Hallen, Versorgung vorort, Freundlichkeit der Helfer und Organisatoren, Player-Party, Trainer- Betreuer- und Anhang-Partie im Rathaus, Bildershow auf einer Riesenleinwand vor der Siegerehrung, Feuerwerk zum Turnierabschluss, Konfettiregen beim Siegerfoto und, und, und. Nicht umsonst war Bob Hanning (gibt es noch Handballer, die ihn nicht kennen?) wiederholt mit seiner SG Spandau/Füchse Berlin dabei.
Vielen Dank an die HSG Menden-Lendringsen für dieses tolle Erlebnis!
Diashow
Bericht der HSG-Homepage
Bericht DER WESTEN
Fotos DER WESTEN
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So sehen Sieger aus! Für die Presse gab es nach der Siegerehrung noch ein „bitte recht freundlich“
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